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KickOff ins Berufsleben / Berufsknigge

Dieses Angebot ist vom 01.09.2024 bis zum 31.12.2028 verfügbar.
Angebotstyp
  • Messe
Phase
  • Erreichen
Zielgruppe
  • Lehrer:innen
  • Schüler:innen
  • Eltern
  • Sozialarbeiter:innen
  • Schulleitung
Schultyp
  • mit Abschluss Berufsreife
  • mit Abschluss Mittlere Reife
  • mit Abschluss Abitur
Jahrgangsstufe
  • 9. Klasse
  • 10. Klasse
  • 11. Klasse
Region
  • LK Mecklenburgische Seenplatte
  • LK Rostock
  • LK Vorpommern-Greifswald
  • LK Vorpommern-Rügen
  • Rügen
  • Rostock
  • Usedom

Kurzbeschreibung

Gute Umgangsformen sind heute gefragter denn je, >denn Stil und Etikette entscheiden unter anderem über beruflichen Erfolg. Der souveräne Umgang mit Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Kunden setzt die Kenntnis der üblichen "Spielregeln" voraus. Sichere Umgangsformen stärken das Selbstbewusstsein und man bleibt positiv in Erinnerung. In diesem 90-minütigem Seminar werden die Schüler mit vielen Alltagssituationen konfrontiert und lernen auch in heiklen Situationen sich angemessen zu verhalten. Sie üben unverfänglichen Smalltalk werden mit der Kleiderordnung im Büro sowie beim Kundenkontakt vertraut gemacht.

 

Pädagogische Zielsetzung

Ein Praxiskurs für Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen

Wie verhalte ich mich im Praktikum? Was erwarten Betriebe von mir? Wie bekomme ich einen guten Eindruck – und vielleicht sogar einen Ausbildungsplatz?

Genau darum geht es im Kurs „Berufs-Knigge“.

Der Kurs zeigt Jugendlichen auf einfache und verständliche Weise, worauf es im Berufsleben wirklich ankommt. Die Inhalte kommen nicht nur aus Büchern, sondern direkt aus dem Alltag eines Handwerksmeisters und Ausbilders der Handwerkskammer (HWK).

Die Jugendlichen erfahren, was Betriebe von Praktikanten und zukünftigen Auszubildenden erwarten – und welche kleinen Dinge im Alltag einen großen Unterschied machen können.

Was lernen die Jugendlichen?

Im Mittelpunkt stehen Situationen, die Jugendliche im Praktikum, bei einem Vorstellungsgespräch oder später in der Ausbildung tatsächlich erleben.

1. Der erste Eindruck

  1. Wie begrüße ich einen Meister/in, Chef/in oder Ausbilder/in?
  2. Wie stelle ich mich richtig vor?
  3. Was bedeutet ein guter erster Eindruck?
  4. Warum sind Pünktlichkeit, Kleidung und Auftreten wichtig?
  5. Was mache ich, wenn ich unsicher bin?

2. Richtig miteinander sprechen

Die Jugendlichen lernen, verständlich, freundlich und respektvoll zu kommunizieren.

Zum Beispiel:

  1. Wie frage ich nach, wenn ich etwas nicht verstanden habe?
  2. Wie sage ich, dass ich eine Aufgabe noch nicht kann?
  3. Wie gehe ich mit Kritik um?
  4. Was sage ich, wenn ich einen Fehler gemacht habe?
  5. Wie spreche ich mit Kollegen, Kunden und Vorgesetzten?

Dabei geht es nicht darum, „schlau“ zu reden. Es geht darum, klar zu sagen, was man meint, zuzuhören und respektvoll miteinander umzugehen.

3. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit

Im Betrieb zählt nicht nur, was jemand kann.

Auch wichtig ist:

„Kann ich mich auf dich verlassen?“

Die Jugendlichen erfahren anhand echter Beispiele aus dem Handwerksalltag:

  1. Was bedeutet pünktlich?
  2. Was mache ich, wenn ich zu spät komme?
  3. Warum ist eine kurze Nachricht wichtig?
  4. Warum sollte ich Aufgaben zu Ende bringen?
  5. Was passiert, wenn ich einfach nicht zur Arbeit oder zum Praktikum komme?

4. Verhalten im Praktikum

Ein Praktikum ist mehr als nur „mal ausprobieren“.

Es kann die Tür zu einem Ausbildungsplatz sein.

Die Jugendlichen lernen:

  1. Wie verhalte ich mich am ersten Tag?
  2. Was mache ich, wenn gerade niemand eine Aufgabe für mich hat?
  3. Darf ich Fragen stellen?
  4. Wie zeige ich Interesse?
  5. Was mache ich, wenn mir eine Aufgabe nicht gefällt?
  6. Wie verhalte ich mich gegenüber Kunden?
  7. Warum ist das Handy während der Arbeitszeit oft ein Problem?

5. Fehler machen gehört dazu

Keiner kann am ersten Tag alles.

Deshalb lernen die Jugendlichen:

Fehler sind nicht das Problem – entscheidend ist, wie man damit umgeht.

An Beispielen aus dem Handwerk wird gezeigt:

  1. Fehler ehrlich ansprechen
  2. Verantwortung übernehmen
  3. nach einer Lösung fragen
  4. aus Fehlern lernen
  5. Kritik annehmen

6. Handy, Social Media und Arbeitswelt

Was privat normal ist, kann im Betrieb schnell unpassend sein.

Gemeinsam wird besprochen:

  1. Wann darf ich mein Handy benutzen?
  2. Darf ich Fotos im Betrieb machen?
  3. Was darf ich auf TikTok, Instagram oder Snapchat zeigen?
  4. Warum darf ich Kollegen oder Kunden nicht einfach fotografieren?
  5. Was kann ein Betrieb über mich im Internet sehen?

7. Vom Praktikum zum Ausbildungsplatz

Die Jugendlichen erfahren, was ein Betrieb bei einem zukünftigen Azubi besonders beachtet.

Nicht nur Schulnoten zählen.

Wichtig sind zum Beispiel:

  1. Interesse
  2. Motivation
  3. Zuverlässigkeit
  4. Lernbereitschaft
  5. Teamfähigkeit
  6. Freundlichkeit
  7. Durchhaltevermögen
  8. ordentliches Auftreten

Die Jugendlichen bekommen außerdem Tipps:

„Wie zeige ich einem Betrieb, dass ich wirklich Interesse an einer Ausbildung habe?“

Praxis statt Frontalunterricht

Der Kurs soll Spaß machen und zum Mitmachen einladen.

Deshalb gibt es:

  1. kurze Übungen
  2. Rollenspiele
  3. typische Situationen aus dem Arbeitsalltag
  4. Beispiele aus dem Handwerk
  5. Fragen und Diskussionen
  6. kleine Aufgaben in Gruppen
  7. praktische Tipps für Praktikum und Bewerbung

Die Jugendlichen dürfen Fehler machen und Fragen stellen.

Ziel des Kurses

Die Schülerinnen und Schüler sollen nach dem Kurs wissen:

„Ich weiß, was mich im Betrieb erwartet – und ich weiß, wie ich mich dort verhalten kann.“

Sie sollen sicherer werden und verstehen, dass beruflicher Erfolg nicht nur von Schulnoten abhängt.

Es geht um Auftreten, Kommunikation, Respekt, Zuverlässigkeit und Interesse an der Arbeit.

Das Ziel ist einfach:

Gut vorbereitet ins Praktikum gehen.

Einen guten Eindruck hinterlassen.

Chancen auf einen Ausbildungsplatz nutzen.

Und wissen, wie die Arbeitswelt wirklich funktioniert.

Der Kurs wird aus der Perspektive eines Handwerksmeisters und Ausbilders der HWK vermittelt – ehrlich, verständlich und nah an der Lebenswelt der Jugendlichen.

 
Art der Vorbereitung
  • Ad Hoc – ausgewählt
  • Aufbereiten von Materialien – nicht ausgewählt
  • Druck von Materialien – nicht ausgewählt
  • Recherche/Einarbeitung – nicht ausgewählt
Durchführungsorte
  • Schule – ausgewählt
  • Extern – nicht ausgewählt
  • Online – nicht ausgewählt
 

Was muss durchgeführt werden?

Beim Kurs "KickOff ins Berufsleben" behandeln die Moderatoren die Themen der Begrüßung, vom 1. Eindruck, verbale und nonverbale Kommunikation u.v.m.. Der Kurs beginnt dort, wo das Bewerbungstraining erfolgreich endet. Der Schüler oder die Schülerin betritt erstmalig den Ausbildungsbetrieb und versucht nun, den "1.Tag erfolgreich zu überleben." Die vielen Fettnäpfchen, die gerade in den ersten Wochen auf die Jugendlichen warten, zu umschiffen, versucht dieser Kurs zu vermitteln. Von Smalltalk über ungeschrieben Gesetze in der Berufswelt, kein Thema und keine Frage sollen unbeantwortet bleiben. Mit dem Mittel von Mitmachaktionen sollen die Schülerinnen und Schüler zum Lernen und Verstehen animiert werden.

 

Kontakt

 
 

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