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Die Selbstlernvideos von Gender@School

Auf dieser Seite finden Sie alle Videos aus dem Projekt Gender@School an einem Ort. Die kurzen Selbstlernvideos führen kompakt und praxisnah in zentrale Themen der klischeefreien Beruflichen Orientierung ein – von den Phasen der BO über Praktikum, Reflexion und Role Models bis hin zu Elternarbeit, MINT und klischeefreier Berufswahl.

Zum Abspielen auf das Video klicken. Alternativ sind alle Videos auch auf YouTube verfügbar. Unter jedem Video gelangen Sie über den „Watch on YouTube“-Button direkt zur jeweiligen YouTube-Version.

Von Null auf BO – Ready, Set, Orientierung

In diesem Video teilen Akteur:innen aus Schule, Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung ihre Perspektiven zur Beruflichen Orientierung in Mecklenburg-Vorpommern: von Praktika und Praxistagen über MINT-Einblicke, Potenzialanalysen und Produktionsschulen bis hin zu Ausbildungsbetrieben, Schulsozialarbeit und IHK-Ausbildungsbotschaftern. Ziel: Jugendliche frühzeitig stärken, Übergänge gestalten und Fachkräfte im Land halten.

Geschlechtergerechte Sprache in der Schule

Geschlechtergerechte Sprache sorgt dafür, dass sich alle Geschlechtsidentitäten gleichermaßen angesprochen und sichtbar fühlen. Sprache beeinflusst unser Denken und unsere Wahrnehmung – wenn wir nur von "Schülern" oder "Ärzten" sprechen, blenden wir andere Geschlechter oft unbewusst aus. Doch welche Möglichkeiten gibt es, Sprache inklusiver zu gestalten?

In diesem Video erfährst du:

✅ Was geschlechtergerechte Sprache ist

✅ Warum sie in der Schule eine wichtige Rolle spielt

✅ Wie das generische Maskulinum unser Denken beeinflusst

✅ Praktische Tipps und Beispiele für eine inklusive Ausdrucksweise

Grundlagen der Beruflichen Orientierung

Berufliche Orientierung (BO) beginnt früher als viele denken – und sie endet nicht mit dem Praktikum.
In diesem Video bekommst du einen klaren Überblick über die Grundlagen der Beruflichen Orientierung in Mecklenburg-Vorpommern: von ersten Interessen über Erkundung und Entscheidung bis hin zum Bewerbungserfolg.

Als Lehrkraft in MV begleitest du Schülerinnen und Schüler entlang eines vierphasigen BO-Fahrplans:
✅ Einstimmen – Grundlagen & Selbstbild stärken
✅ Erkunden – Interessen entdecken & Fähigkeiten ausprobieren
✅ Entscheiden – Berufswegplanung entwickeln
✅ Erreichen – Bewerbung, Übergang & Ankommen im nächsten Schritt

Außerdem schauen wir auf ein Thema, das alle Phasen begleitet: Rollenbilder und Klischees – und warum es so wichtig ist, sie im Unterricht bewusst zu thematisieren.

Praxis, Praxis, Praxis (in der Beruflichen Orientierung)

Wie gelingt Berufliche Orientierung (BO) wirklich wirksam?

In diesem Video geht es um ein zentrales pädagogisches Grundprinzip: Schüler:innen dort abholen, wo sie gerade stehen – und ihnen vor allem viel Praxis ermöglichen. Denn auch wenn junge Menschen jederzeit Zugang zu Informationen haben: Erst praktische Erfahrungen machen eigene Stärken sichtbar und motivieren, sich weiter mit Berufswegen auseinanderzusetzen.
Du erfährst, wie Berufliche Orientierung in Mecklenburg-Vorpommern praxisnah umgesetzt werden soll – mit Pflichtelementen und Wahlmöglichkeiten entlang der vier BO-Phasen: Einstimmen, Erkunden, Entscheiden, Erreichen.

Eltern einbinden in die Berufliche Orientierung

Berufliche Orientierung ist Teamarbeit: Lehrkräfte begleiten den Übergang in die Berufswelt gemeinsam mit starken Partner:innen wie Berufsberatung, Kammern und regionalen Akteur:innen. Dabei sind Eltern oft die wichtigsten Impulsgeber, weil sie Jugendlichen Halt geben, Perspektiven prägen und ganz praktisch unterstützen. In diesem Video zeigen wir, wie Schulen Eltern gut einbeziehen können – etwa über Elternabende, individuelle Gespräche und einen Pool engagierter Eltern als Ressource für authentische Einblicke in die Arbeitswelt. Im Mittelpunkt steht dabei immer eine klischeefreie Orientierung, die sich an Interessen, Stärken und Fähigkeiten der Jugendlichen orientiert.

Messen als Baustein der Berufsorientierung

Berufsorientierungsmessen bringen Schüler:innen und Unternehmen direkt zusammen – doch damit der Messebesuch wirklich wirkt, kommt es auf Format, Timing und Vorbereitung an. In diesem Video zeigen wir, warum „Messe nicht gleich Messe“ ist und welche Messetypen zu den BO-Phasen Einstimmen, Erkunden, Entscheiden und Erreichen passen. Du bekommst praktische Hinweise, wie Interessen vorab geklärt, passende Aussteller ausgewählt und der Besuch klischeefrei begleitet werden kann. Abschließend geht es um die Nachbereitung, damit Erfahrungen gesichert, reflektiert und für die nächsten Schritte genutzt werden.

Was passt wirklich zu mir – und was ist nur Klischee?

Berufliche Orientierung ist mehr als die Suche nach einem passenden Beruf. Sie unterstützt Jugendliche dabei, eigene Interessen, Stärken, Werte und Wünsche besser wahrzunehmen und mit Erfahrungen aus Praktika, Betriebserkundungen oder Unterrichtsimpulsen zu verbinden.
Das Selbstlernvideo zeigt, warum Persönlichkeitsentwicklung, Selbstreflexion und klischeefreie Berufswahl wichtige Bestandteile guter Beruflicher Orientierung sind. Lehrkräfte müssen dafür keine Psychologinnen oder Psychologen sein – entscheidend sind Lerngelegenheiten, in denen Jugendliche Erfahrungen reflektieren, Rollenbilder hinterfragen und eigene nächste Schritte entwickeln können.

Girls'Day und Boys'Day im Unterricht wirksam begleiten

Girls’Day und Boys’Day (Zukunftstage) ermöglichen Schülerinnen und Schülern einen klischeefreien Einblick in verschiedene Berufsfelder. In diesem Video erfahren Sie, warum eine gute Vor- und Nachbereitung im Unterricht entscheidend ist, damit aus einem Aktionstag echte berufliche Orientierung wird.

Praxisnah werden Ziele, Ablauf und konkrete Impulse für die schulische Begleitung vorgestellt – von der Vorbereitung über den Aktionstag bis zur Reflexion.

MINT Für alle: Praktisch, klischeefrei, nah dran

MINT steckt im Alltag, in Berufen und in zentralen Zukunftsfragen – von Digitalisierung und Gesundheit bis zu Nachhaltigkeit und Mobilität. Das Selbstlernvideo zeigt, warum ein grundlegendes MINT-Verständnis für alle Schülerinnen und Schüler wichtig ist und wie praktische Erfahrungen MINT greifbar machen.
Im Mittelpunkt steht eine klischeefreie MINT-Bildung in Mecklenburg-Vorpommern: Durch Ausprobieren, Problemlösen und gemeinsame Praxis können Interessen, Stärken und Selbstvertrauen sichtbar werden. Vorgestellt werden außerdem Anlaufstellen und Partner, die Schulen dabei unterstützen, MINT-Angebote praxisnah, niedrigschwellig und berufsorientierend umzusetzen.

Role Models einbinden

Vorbilder inspirieren – besonders, wenn sie authentisch sind und eigene Erfahrungen teilen. Das Video zeigt, wie Lehrkräfte Role Models in Schule und Unterricht einbinden können – im direkten Kontakt oder über Medien. Das Kapitel aus der Handreichung „Klischeefrei-Kompass: Praktische Erfahrungen klischeefrei begleiten“ bietet vielfältige Anregungen, wie Role Models klischeefreie Wege in die Berufswelt aufzeigen können.

Beobachtungs- und Reflexionskompetenz fördern

Reflexion hilft, das Erlebte zu verstehen. Das Video zeigt, wie Lehrkräfte Jugendliche beim Beobachten, Deuten und Weiterdenken von Praktikumserfahrungen unterstützen können – z. B. mit der Reflexionsspirale, kreativen Methoden und gezielten Fragen.

Das Kapitel aus der Handreichung „Klischeefrei-Kompass: Praktische Erfahrungen klischeefrei begleiten“ sensibilisiert für stereotype Wahrnehmungen und zeigt Wege, wie diese im Unterricht bearbeitet werden können.

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